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Montag, 4. August 2025

ALOHA – mehr als nur ein Wort

ALOHA ist im Hawaiischen nicht nur ein Gruß.

Es ist ein Bewusstseinszustand.
Ein Schwingungsfeld.
Ein gelebtes JA zum Leben – in Liebe, Achtung und Verbundenheit.

ALOHA bedeutet:
Ich sehe dich.
Ich erkenne dich als unverzichtbaren Teil der göttlichen Schöpfung.
Ich bin in Frieden mit dir.
Ich bin in Frieden mit mir.
Ich bin in Frieden mit allem, was ist.

Es mag schwierig erscheinen, die Tiefe dieses Wortes ganz zu erfassen.
Denn ALOHA ist Liebe in ihrer reinsten Form – bedingungslos und göttlich.
Ein Zustand des Herzens, der niemanden ausschließt.
Eine Einladung, allem in Beziehung zu begegnen –
nicht aus Bedürftigkeit, nicht aus Pflicht,
sondern aus dem tiefen Wissen:
Ich bin Liebe. Und du auch.

Wörtlich setzt sich ALOHA aus den Silben zusammen:
Alo – Nähe, Gegenwart, Teilen
Ha – der Atem, das Leben, der göttliche Hauch

In seiner tiefsten Bedeutung spricht ALOHA:

„Ich teile mit dir den heiligen Atem des Lebens.
Ich teile mit dir die Schwingung der Liebe.
Ich bin gegenwärtig mit dir – in Liebe.“

In der Huna-Lehre ist ALOHA eines der sieben Prinzipien.
Dort heißt es:

Lieben heißt: Glücklich sein mit.
Nicht wegen,
nicht trotz,
nicht nur wenn –
sondern mit.
Im Lieben selbst liegt das Glück.
Ohne Bedingungen.
Ohne Furcht.


Möge die Liebe, die ich fühle,
mich frei und leicht durchs Leben tragen.
Möge sie tanzen,
lachen,
atmen –
und sagen können:

Ich bin glücklich mit dir – einfach weil du bist.


ALOHA heißt,
ich muss dich nicht ändern.
Ich muss nicht wissen, wie du warst oder sein wirst.
Es heißt, zu lieben, was ist –
jetzt, in diesem Augenblick.

Es heißt,
das Unvollkommene zu umarmen,
in der Stille Musik zu hören,
und im Warten bereits die Freude des Ankommens zu spüren.


Ich bin glücklich mit allem, was ist.
Ich bin in Liebe mit allem, was ist.
Ich bin – ALOHA.



Dienstag, 29. Juli 2025

Ein Atemzug voller Licht

MANAWA – Im goldenen Atem des Jetzt erblüht die Kraft deiner Seele


Manchmal geschieht es einfach so.
Du tust nichts Besonderes.
Du denkst an nichts Besonderes.
Und plötzlich ist er da.
Dieser eine Augenblick.
Du fühlst dieses eine, stille Jetzt.
Da ist kein Gestern, das dich beschäftigt.
Kein Morgen, das bereits Fragen stellt
Nur dieser eine Augenblick.
Ein Atemzug wie Licht.
Ganz unspektakulär – ganz lebendig.

Vielleicht ist es das, was wir so oft übersehen –
dass das Leben immer genau hier ist.
Nicht später. Nicht anderswo.
Sondern genau in diesem einen, lebendigen Augenblick

In Wahrheit gibt es nur dieses Jetzt.
Die Vergangenheit existiert nicht mehr – sie besteht aus Erinnerungen, deren Wahrhaftigkeit wir oft nicht prüfen können.
Die Zukunft hingegen ist ein gedankliches Konstrukt, das wir aus unseren vergangenen Erfahrungen erbauen.

Was geschieht, wenn wir uns ganz dem Jetzt hingeben?
Wenn wir für einen Moment nichts wollen, nichts fürchten – und einfach nur sind?

Wenn unsere Vergangenheit bedeutungslos wird -
und unsere Zukunft nicht vorhanden ist?
Wenn wir nur da sind -
mit allem, was wir sind –
und allem, was wir gerade nicht sind.

In diesem einfachen Dasein
verliert sich das Gedankengebilde unserer Erzählung über uns.
Verletzungen, Prägungen, Rollen –
sie verlieren ihre Schwere.

Denn Angst ist nicht real.
Sie ist eine Erinnerung mit Zukunftsabsicht.
Sie ist nichts anderes als die Vorstellung,
etwas Schmerzhaftes – real erlebt oder bloß befürchtet – könne sich wiederholen.

Im Jetzt stirbt die Angst – und das Vertrauen beginnt zu atmen.

Heilung beginnt im Innehalten

Wenn die Angst weicht,
entsteht Raum –
für Vertrauen, für Stille, für eine tiefe Verbindung mit uns selbst. Aus diesem Raum heraus geschieht Heilung. Aus diesem Raum heraus entsteht Frieden.

Aus diesem inneren Innehalten heraus wachsen Ruhe und Gelassenheit.
Und in genau dieser Stille erkennen wir, wer wir wirklich sind:
Nicht, wer wir einmal waren.
Nicht, wer wir glauben, sein zu müssen.
Nicht, wer wir vielleicht eines Tages sein werden.
Sondern der Mensch, der wir jetzt sind.

Der Mensch, der wir sind, wenn wir nichts festhalten.

Wenn wir nicht funktionieren. Sondern einfach nur sind.

Wer im Jetzt verweilt, begegnet sich selbst – unverstellt, wahr, lebendig.

Es braucht keine große Erkenntnis.
Nur unsere stille Bereitschaft, anzukommen.

Denn hier –
in diesem einzigen, atmenden Moment –
sind wir frei von den Schatten der Vergangenheit
und den Projektionen der Zukunft.

Hier geschieht Wandlung.
Hier geschieht Leben.

Nur im Jetzt dürfen wir ganz wir selbst sein – frei von gestern, ohne Angst vor morgen.

Dieses Jetzt ist kein Punkt in der Zeit – es ist die Tür zur Unendlichkeit in uns.

Im gegenwärtigen Augenblick zu sein,
ist eine Entscheidung:
die Entscheidung, das Leben in seiner reinsten Form zu leben.

Es bedeutet, wahrzunehmen, was ist.
Nicht was war. Nicht was sein könnte.
Nicht, was irgendwo auf der Welt geschieht –
sondern was in diesem einen Moment in uns selbst lebendig ist.

Denn dieser Augenblick –
dieses stille Jetzt –
ist unser einziger, heiliger Moment.

Dieses Jetzt ist kein Punkt in der Zeit – es ist die Tür zur Unendlichkeit in uns.

Und wenn du einmal nicht weißt, wohin – dann komm zurück in diesen einen, atmenden Moment.
Denn hier, im goldenen Licht des Jetzt, wartet das Leben auf dich.



Samstag, 5. Juli 2025

🌺IKE – Und die Freiheit, neu zu sehen

 „Verändere deinen Blick – und du veränderst die Welt.“

„Die Welt ist so, wie du sie siehst.“ – so lautet das erste der sieben Huna-Prinzipien. Ein Satz von schlichter Schönheit – und zugleich von tiefgreifender Wahrheit. Denn unser Blick erschafft Wirklichkeit. Unsere Sichtweise bestimmt nicht nur, wie wir die Welt erleben – sie beeinflusst auch, wie die Welt auf uns antwortet.

Kein Mensch lebt allein in seiner eigenen Welt. Wir leben auch in den Bildern, die andere sich von uns machen. Erwartungen und Meinungen, die auf uns projiziert werden, formen uns und lassen uns oft wenig Spielraum für Veränderung.

Das geschieht jedoch nicht nur uns selbst so. Auch wir machen uns Bilder von Menschen – und je näher uns diese Menschen stehen, desto weniger können sie sich manchmal aus diesen Bildern befreien.

Jemanden auf ein bestimmtes Bild zu fixieren, bedeutet, ihn als etwas zu sehen, was er in der Vergangenheit war. „So ist er eben“, lautet unser abschließendes Urteil, und dass aus dem unpünktlichen, unzuverlässigen Menschen mittlerweile vielleicht ein ganz anderer geworden wäre, wenn wir ihn nicht mit unserer Erwartung in diesem Bild festhalten würden, kommt uns nicht in den Sinn.

Nicht jeder Mensch verfügt über die Kraft, oder auch nur über das Bewusstsein, sich über das hinaus zu entwickeln, was ständig auf ihn projiziert wird. Manchmal macht sich in dem „Opfer unserer Erwartungen“ auch ein gewisser Fatalismus breit, und aus dem überzeugten „Er ist halt so“ der anderen wird dann ein resigniertes Schulterzucken: „Ich bin halt so.“

Unsere Meinungen, unsere Erwartungen, unsere Bilder, sind meist unbewusst. Sie haben sich geformt aus gemachten Erfahrungen. Und so formen wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit eine Gegenwart und eine Zukunft. Wir glauben, jemanden zu kennen und legen unser „Wissen“ wie eine Form über einen Menschen. Damit hindern wir ihn am Wachsen. Wir scheuen uns auch nicht, dafür „Du bist…“-Aussagen zu verwenden und halten unerschütterlich an einem Bild fest, das vielleicht längst zu klein geworden ist.

Wir tun dies nicht, um zu schaden – denn wir lieben. Eher glauben wir, mit ständigen Hinweisen auf vermeintliche Schwachpunkte eine Veränderung erzielen zu können – und bemerken nicht, dass wir gerade damit fixieren, was sich vielleicht längst wandeln möchte.

Liebe allein genügt nicht, um unser Bild von einem Menschen zu verändern. Dazu gehört bewusstes Loslassen.

Je überzeugter wir an unserem Bild von jemandem festhalten, desto weniger Raum lassen wir für Veränderung.

Es braucht sehr viel Bewusstheit, um aus diesem Muster auszubrechen – und es braucht auch Raum. Raum, in dem jemand erlebt: „Ich bin nicht das Bild der anderen. Ich darf sein, wer ich bin.“ Raum, in dem nicht sofort gedeutet, verglichen oder hinterfragt wird.

Vielleicht sollten wir beginnen, ein anderes Bild in uns entstehen zu lassen. Ohne Widerstand. Ohne Erwartung. Wie ein Licht, das den Raum öffnet, ohne zu drängen.

Und vielleicht öffnen wir damit völlig neue Wege – nicht weil wir verändern wollen, sondern weil unsere Sichtweise sich verändert hat.

Und weil Liebe in ihrer bewusstesten Form nicht festhält – sondern zutraut.

 



Freitag, 27. Juni 2025

Das siebente Huna-Prinzip: PONO – Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

 Wissen ist wichtig –

aber noch wichtiger ist das, was wir damit bewirken.

Denn Wissen allein genügt nicht.

Oft glauben wir, alles zu wissen,
was uns helfen könnte, unser Leben zu verändern.
Wir lesen, wir lernen,
wir besuchen Workshops
und saugen Informationen auf wie ein Schwamm.

Doch wenn wir die gewünschten Ergebnisse nicht erreichen,
dann bleibt all dieses Wissen
wertlos –
wie ein Schatz, den wir nie ausgraben.

Sehr oft klafft eine große Lücke
zwischen dem, was wir wissen,
und dem, was wir leben.

In der Theorie üben wir uns in Dankbarkeit –
in der Praxis fühlen wir uns benachteiligt.
Wenn Dankbarkeit nur aus Worten besteht
und kein fühlbares Empfinden wird,
verändert sie nichts.

In der Theorie übernehmen wir Verantwortung –
in der Praxis suchen wir Schuldige.
Solange wir nicht wirklich begreifen,
dass es keine Schuldigen gibt,
werden wir uns im Kreis drehen.

In der Theorie glauben wir:
„Die Welt ist, wie wir sie sehen.“
Und in der Praxis sehen wir sie düster:
voller Hass, Verrat und Enttäuschung.
Doch solange wir nicht in der Lage sind,
Liebe und Güte zu erkennen,
werden wir sie auch nicht erfahren.

In der Theorie fühlen wir uns grenzenlos.
Und in der Praxis scheitern wir
an den kleinsten inneren Widerständen.
Solange diese Grenzenlosigkeit
nicht zu einer tiefen inneren Überzeugung wird,
werden wir immer wieder an Grenzen stoßen.

Wenn ein Modell scheinbar nicht funktioniert,
dann liegt das oft nicht am Modell –
sondern an der mangelnden Umsetzung.
Statt ständig Neues zu suchen,
dürfen wir lernen, das Bekannte konsequent zu leben.

Denn die Wahrheit zeigt sich immer im Ergebnis.
Und das Ergebnis zeigt uns,
wo wir in unserer Umsetzung gerade stehen.

Vielleicht braucht es gar keinen großen Umbruch.
Vielleicht braucht es nur
einen kleinen Schritt in eine andere Richtung –
mit Klarheit, mit Bewusstheit,
und mit dem festen Willen,
endlich wirklich zu leben, was wir längst wissen.


„Was heilt, was wandelt, was trägt – das ist wahr.“


Donnerstag, 26. Juni 2025

Das sechste Huna-Prinzip: MANA - Alle Macht kommt von Innen

Äußerer Einfluss ist Illusion.

Das mag auf den ersten Blick unglaubwürdig wirken.
Doch wenn wir ein wenig tiefer blicken, erkennen wir die Wahrheit darin.

Einer der größten Fallstricke in unserem Leben ist der Glaube,
jemand anderer sei verantwortlich für unser Erleben.
Wir unterliegen der Illusion,
ein Mensch, eine Institution, äußere Umstände oder Hindernisse
seien schuld daran, was sich in unserem Leben zeigt.

Doch diese Illusion ist trügerisch.
Sie vermittelt ein Gefühl der Ohnmacht –
ein lähmendes, einschläferndes Gefühl,
das uns in der Überzeugung hält,
wir könnten ohnehin nichts ändern.

Aber wenn wir uns die ersten fünf Huna-Prinzipien ansehen,
beginnt es Sinn zu machen:

IKE – Die Welt ist so, wie du sie siehst.
KALA – Es gibt keine Grenzen.
MAKIA – Energie folgt der Aufmerksamkeit.
MANAWA – Jetzt ist der Augenblick der Macht.
ALOHA – Lieben heißt, glücklich sein mit...

Was sagen sie uns?

  • Wir entscheiden in jedem Moment, wie wir die Welt sehen wollen.
  • Wir entscheiden über unsere inneren und äußeren Grenzen.
  • Wir entscheiden, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten – und was wir dadurch stärken.
  • Wir entscheiden, unser Potenzial im Jetzt zu leben.
  • Wir entscheiden, das zu lieben, was ist.

Wie also sollte jemand im Außen über unser Leben bestimmen?

Auch wenn es manchmal bequemer scheint,
die Verantwortung für unsere unbewussten Manifestationen abzugeben –
so bleibt es doch: eine Illusion.
Unsere Ohnmacht ist Illusion.

Wir gestalten unser Leben selbst.
Wir – ganz allein – haben die Macht.
Und wir haben die Freiheit,
jetzt, in diesem Augenblick,
die volle Verantwortung für unser Erleben zu übernehmen.
Uns von der Illusion der Ohnmacht für immer zu lösen.

Und das, meine Seele, sollte dich zum Singen bringen.
Das, mein Herz, ist wahrlich ein Grund zum Feiern.

 

„Deine stille Kraft fließt aus dem Vertrauen in dich selbst.“


Das fünfte Huna-Prinzip: ALOHA – Lieben heißt glücklich sein mit …

Aloha ist in der hawaiianischen Sprache nicht nur ein Gruß.

Es ist eine Haltung dem Leben gegenüber.
Eine Art, zu atmen. Zu fühlen. Zu lieben.

In Aloha begegnen wir dem Leben mit Demut, mit Dankbarkeit, mit einem offenen Herzen –
und mit einem tief empfundenen JA zu allem, was ist.

Aloha bedeutet:
Glücklich zu sein.
Nicht mit dem, was vielleicht eines Tages sein könnte.
Sondern mit dem, was jetzt ist.

Aloha lädt uns ein, die Fülle des Lebens zu erkennen –
und unsere Freude, unsere Dankbarkeit, unsere Begeisterung zu feiern.
Nicht später. Nicht irgendwann.
Sondern jetzt. In diesem Augenblick.

Nicht erst, wenn wir den perfekten Partner gefunden oder den neuen Job bekommen haben.
Nicht erst, wenn wir ein größeres Haus besitzen, ein teureres Auto fahren oder mehr Geld auf dem Konto sehen.
Nicht erst, wenn unsere Gesundheit stabil ist oder wir zehn Kilo abgenommen haben.

Denn all das würde unseren Blick auf den Mangel richten.
Auf das, was uns scheinbar fehlt.
Auf das, was uns angeblich noch vom Glück trennt.

Aber:
Mangelgedanken ziehen Mangel an.
Gedanken der Dankbarkeit ziehen Fülle an.

In der Liebe zu sein –
in Aloha zu sein –
bedeutet:
Glücklich zu sein mit dem, was ist.

Wenn wir alles, was uns begegnet, lieben könnten –
hätte kein Mangel mehr Macht über uns.
Und diese Entscheidung ist nur einen Gedanken entfernt.


„Wahre Liebe verlangt nichts – sie umarmt, was ist.“



Das vierte Huna-Prinzip: MANAWA - Jetzt ist der Augenblick der Macht. Es gibt nur jetzt.

Manchmal vergessen wir, dass wir ausschließlich im jetzigen Augenblick leben – dass es überhaupt nur diesen einen Moment gibt:

dieses eine, ewige Jetzt.

Und so "vergessen" wir zu leben.

Unsere Gedanken treiben sich entweder in der Vergangenheit herum – und lassen dadurch alte Probleme, Schmerzen, Enttäuschungen und Ängste immer wieder neu aufleben –
oder sie beschäftigen sich damit, aus vergangenen Erfahrungen eine Zukunft zu konstruieren, die der Vergangenheit zum Verwechseln ähnelt.
Oder wir warten ungeduldig auf den nächsten Moment – in der Hoffnung, er möge besser sein als der gegenwärtige.

Doch die Vergangenheit ist nur Erinnerung. Sie existiert nur in unserem Geist –
und sie hat genau die Bedeutung, die wir ihr beimessen.

Die Zukunft ist ebenfalls nur ein mentales Konzept.
Und dennoch sind wir mit unserer Aufmerksamkeit nur selten im Jetzt.

Dabei ist jetzt der Augenblick, in dem du dein Leben gestaltest.
Die Gedanken dieses Moments erschaffen deine Zukunft.
Jetzt ist der Moment der Einflussnahme, der Wandlung.

Jetzt ist der Moment, in dem du wirklich lebst. Nur jetzt.

Im Jetzt zu leben, heißt: das Leben mit allen Sinnen zu erfahren –
es in seiner ganzen Tiefe zu berühren und durch uns hindurchfließen zu lassen.

Wir täten also gut daran, unser Leben nicht damit zu vergeuden,
alte Erfahrungen immer wieder zu durchleben,
eine Zukunft zu erschaffen, die wir gar nicht wollen,
oder darauf zu warten, dass ein anderer Moment – irgendwann –
endlich das große Glück bringen möge.

Finden wir unser Glück im Jetzt.
In diesem einzigen, ewigen Augenblick.

Denn nur jetzt finden wir zu uns selbst.
Nur jetzt liegt unser gesamtes Potential.
Nur jetzt erkennen und leben wir unsere Vollkommenheit.

Atme tief ein in dieses Jetzt.
Denn in ihm liegt alles:
dein Weg, dein Leuchten, dein Leben.
Und du – ganz.
.

„Im Jetzt liegt der Schlüssel zu allem, was du je gesucht hast.“



Das dritte Huna-Prinzip: MAKIA – Energie folgt der Aufmerksamkeit

Dieses Prinzip ist leicht zu verstehen – und im Grunde vollkommen logisch:

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, dorthin fließt auch unsere Energie.
Dabei macht es keinen Unterschied, ob wir uns auf etwas konzentrieren, das wir wollen – oder auf etwas, das wir ablehnen.
Die Energie folgt einfach dem Fokus.
Sie verstärkt alles, womit sich unser Geist intensiv beschäftigt.

Wenn wir uns – sagen wir -  nur eine Stunde lang beim Denken beobachten würden,
dann könnten wir feststellen, dass rund 97 % unserer Gedanken sich um Dinge drehen,
die wir in unserem Leben eigentlich gar nicht haben möchten.

Von den 60.000 bis 70.000 Gedanken, die wir täglich denken,
sind nur etwa 3 % aufbauend, inspirierend, ermutigend –
kurz gesagt: positiv.
Etwa 25 % drehen sich um Sorgen, Ängste, Ärger oder Zweifel –
also um das, was wir lieber vermeiden würden.
Und genau das nähren wir.

Der Großteil unserer Gedanken ist zudem ein unbewusstes Rauschen –
Gedankenmuster, die sich täglich wiederholen.
Denn das, was wir gestern gedacht haben,
denken wir heute oft genauso – und morgen auch.

Kein Wunder also,
dass sich unser Leben selten verändert.

Wenn wir andere Ergebnisse wollen,
dann müssen wir unseren Fokus verändern.
Denn dort, wo unsere Aufmerksamkeit ruht,
entsteht unsere Welt.

Richte deinen Blick also auf das, was dir gut tut.
Denke in Möglichkeiten.
Fühle in Licht.
Und vertraue darauf, dass deine Energie dich dorthin führt, wo deine Freude wohnt.

 

„Dort, wo dein Blick mit Liebe ruht, blüht das Leben auf.“


Mittwoch, 25. Juni 2025

Das zweite Huna-Prinzip: KALA – Es gibt keine Grenzen

Unsere Seele ist grenzenlos – und sie bewegt sich in einem grenzenlosen Raum.

Unser innerstes Sein kennt keine Begrenzung.
Diese Grenzenlosigkeit ist das Fundament unserer Wirklichkeit.

In ihr liegt jede mögliche Erfahrung bereits als Möglichkeit bereit.
Hier – in diesem weiten, stillen Feld – befinden sich all jene Potenziale, aus denen unser freier, schöpferischer Geist wählen kann.

Grenzenlosigkeit ist Freiheit.
Die Freiheit, zu erschaffen, was wir uns vorzustellen vermögen.
Denn was immer unser Geist zu denken fähig ist, liegt im Bereich des Möglichen.

Unser Bewusstsein gleicht einem unendlichen Ozean aus schöpferischer Energie – voller Kreativität und Freude am Erschaffen.
Doch dieser Ozean stößt manchmal auf Ufer, die nicht wirklich da sind:
Begrenzungen, die wir selbst errichtet haben – aus alten Erfahrungen, Überzeugungen, Ängsten oder gesellschaftlichen Mustern.
Wenn wir ihnen glauben, schenken wir ihnen Wirklichkeit.

So engt sich unsere Freiheit ein – nicht weil sie nicht mehr da wäre,
sondern weil wir sie vergessen haben.

Grenzen entstehen dort, wo wir an sie glauben.
Und sie verschwinden, wenn wir es wagen, nicht mehr an sie zu glauben.

Dazu braucht es Mut.
Den Mut, Altes loszulassen.
Den Mut, dem Unbekannten zu vertrauen.
Den Mut, schon vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge zu glauben
– wie Alice im Wunderland.

Wir haben die Wahl.
Immer.
Zwischen Enge und Weite.
Zwischen Begrenzung und Potential.
Zwischen dem, was wir bisher für möglich hielten – und dem, was möglich ist.

Und wenn wir uns für das Grenzenlose entscheiden,
bleibt uns keine einzige Tür mehr verschlossen.


 „Weite beginnt dort, wo du loslässt, was dich klein hält.“


Dienstag, 24. Juni 2025

Das erste Huna-Prinzip: IKE – Die Welt ist das, wofür du sie hältst

Was bedeutet das?

Es bedeutet: Wahr ist, was du für wahr hältst.
Jeder Mensch lebt in seiner eigenen, selbst erschaffenen Wirklichkeit.

Darum dürfen wir uns ruhig fragen:
Was halte ich für wahr – über meine Partnerschaft, meine Familie, meine Freunde?
Was glaube ich über meine finanzielle Lage, meine Ängste, Sorgen oder das Geschehen im Außen?
Und vor allem:
Was halte ich für wahr über mich selbst?

Unsere Gedanken, inneren Bilder und die unaufhörlichen Selbstgespräche formen die Wirklichkeit, die wir erfahren.
Wenn all das unbewusst abläuft, dürfen wir uns nicht wundern, wenn unser Leben nicht mit unseren Wünschen übereinstimmt.

Das Schöne ist:
Wir können wählen.
Wir können wählen, woran wir glauben möchten – und damit, was für uns wahr wird.

Natürlich geschieht das nicht von heute auf morgen.
Viele unserer Überzeugungen sind tief verankert, geprägt durch Konditionierung und Erfahrung.
Doch mit Achtsamkeit, Geduld und Vertrauen in unsere schöpferische Kraft können wir unsere Glaubenssätze hinterfragen – und neue, heilsame Überzeugungen wählen.

Denn ja:
Wir sind Schöpferwesen.
Wir erschaffen nicht nur unsere Gedanken – wir erschaffen unsere Welt.

Und wenn dann jemand kommt, der dir seine ganze Negativität vor die Füße wirft,
darfst du innerlich lächeln und sagen:

„Vielleicht in deiner Realität – aber nicht in meiner.“


„Was du in Liebe betrachtest, verwandelt sich in Licht.“


Die sieben Huna-Energiegesetze

Huna ist eine uralte hawaiianische Weisheitslehre, die uns zeigt, wie einfach und kraftvoll das Leben sein kann.

Ein zentraler Aspekt dieser Lehre sind die sieben Energiegesetze – sieben Schlüssel, die uns mit erstaunlicher Klarheit erkennen lassen, warum unser Leben so ist, wie es ist:

  • IKE – Die Welt ist das, wofür du sie hältst

  • KALA – Es gibt keine Grenzen

  • MAKIA – Energie folgt der Aufmerksamkeit

  • MANAWA – Jetzt ist der Augenblick der Macht

  • ALOHA – Lieben heißt, glücklich zu sein mit

  • MANA – Alle Macht kommt von innen

  • PONO – Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

Wir können diese Prinzipien einzeln betrachten – oder als Ganzes. So oder so werden wir erkennen: Sie greifen ineinander wie die Wellen eines großen Ozeans. Und sie laden uns ein, innezuhalten, unsere Überzeugungen zu hinterfragen und eine neue, bewusste Haltung dem Leben gegenüber einzunehmen.

Denn unser Leben ist kein starres Konstrukt. Es ist ein lebendiger Fluss. Und die Richtung, in die er fließt, bestimmen wir – durch das, was wir denken, fühlen und glauben.

Die sieben Energiegesetze sind einfach. Und sie lassen sich einfach leben.
In dieser kleinen Reihe möchte ich mich jedem dieser Gesetze einzeln widmen – und dir Impulse schenken, wie du sie ganz praktisch in deinem Leben wirken lassen kannst.



Freitag, 25. April 2014

Vor Sonnenuntergang übe Vergebung

In Hawaii beginnt der Tag mit dem Sonnenuntergang.

Und eine alte hawaiianische Weisheit sagt:
„Vor dem Sonnenuntergang übe Vergebung.“

Huna lehrt, dass alles, was wir im Außen erleben,
ein Spiegel unserer inneren Einstellungen und Glaubenssätze ist.
Jede schmerzhafte, schwierige, unangenehme Erfahrung
zeigt uns,
was in uns noch Heilung sucht.

Und Heilung beginnt dort,
wo wir bereit sind,
uns selbst zu vergeben.

Indem wir anerkennen,
dass wir Schöpfer unseres Erlebens sind,
nehmen wir die Verantwortung zurück in unsere Hände –
und damit auch die Macht, es zu verändern.

Vielleicht genügt es,
den neuen Tag ganz neu zu beginnen.
Ohne die Altlasten von gestern.
Ohne Schuld. Ohne Groll.

Du hast dich geärgert?
Vergib dir.
Du bist enttäuscht, verletzt, schuldig?
Dann umarme diesen Anteil in dir,
der all das erschaffen hat –
nicht mit Vorwurf,
sondern mit Güte.

Vergib dir.
Und beginne neu.

Mehr braucht es nicht. 🤍