Freitag, 28. Februar 2014

Kahi - Die magische Berührung

Diese überaus nützliche und wirkungsvolle Technik beschreibt Serge Kahili King in seinem Buch "Der Stadtschamane".

Die traditionelle hawaiianische Heilkunst geht von acht Zentren und vier Ecken des Körpers aus.

Die acht Zentren sind:
  • Scheitel
  • Brust
  • Nabel
  • Schambein
  • die beiden Handflächen
  • die beiden Fußsohlen
Die vier Ecken sind:
  • die Schultern
  • die Hüften.

Als zwei weitere Zentren werden der siebente Halswirbel (das ist jener, der bei vorgebeugtem Kopf etwas hervorragt), und das Steißbein bezeichnet.

Das sind insgesamt also 14 Zentren. Jedes einzelne dieser Zentren gilt als Energiezentrum.

Wenn du also Kahi ausübst, legst du eine Hand auf ein Kraftzentrum, und die andere Hand auf den Lösungspunkt. Dies ist die Stelle im Körper, die Anspannung, Schmerz, oder eine sonstige Form von Disharmonie aufweist. Es ist dabei egal, ob du die Handfläche oder die Fingerspitzen, oder auch nur einen oder mehrere Finger benützt.

Wichtig ist jedoch, dass du deine Aufmerksamkeit nun auf beide Hände gleichzeitig richtest, während du tief atmest. Versuche NICHT, Kontrolle auszuüben. Stell dir NICHT vor, wie die Energie fließt, oder wie Heilung geschieht. Bleibe einfach aufmerksam und konzentriere dich auf deine beiden Hände. 
Das ist alles, was zu tun ist.

Mit Mana aufladen

Mana ist in der hawaiischen Tradition die Bezeichnung für Lebensenergie (wie in anderen Kulturen Prana, OD, Chi...), ohne die kein Leben stattfinden kann. Ohne Mana könnte keines unserer Organe funktionieren, ohne Mana würde unser Körper sein Leben beenden.
Die Mana-Produktion geht ganz einfach vonstatten. 
Wir nehmen Mana hauptsächlich über die Nahrung auf, und wenn wir dem Körper bewusst mehr Sauerstoff zuführen, geben wir unserem Unteren Selbst die Anweisung, die Verbrennung unserer Nahrung zu verstärken und somit mehr Mana zu produzieren.


Dazu magst du folgende Atemtechnik verwenden:
  • Atme ein, indem du den Bauch dehnst und die Luft einströmen lässt
  • danach atmest du bewusst in den mittleren Teil...
  • und danach in den oberen Teil der Lunge (dabei mögen sich deine Schultern ohne Anstrengung etwas anheben)
  • zähle dabei langsam bis 4
  • und danach atmest du aus, indem du den Bauch einziehst
  • die mittlere Lunge entleerst
  • und danach die obere Lunge

Das sieht dann so aus:

Du atmest tief ein, während du langsam bis 4 zählst

1 . . .         Bauch
2 . . .         mittlere Lunge      
3 . . .         obere Lunge
4 . . .         Pause

Und auf die gleiche Art wieder aus

5 . . .         Bauch
6 . . .         mittlere Lunge        
7 . . .         obere Lunge
8 . . .         Pause

Wiederhole das acht Mal. 
Frauen stellen sich dabei vor, dass der Atem von unten (aus der Erde) kommt, Männer stellen sich vor, der Atem kommt von oben (vom Himmel). Es ist wichtig, dabei immer vollständig auszuatmen.
Danach sollte dein Körper wieder ausreichend Energie zur Verfügung haben.

Du kannst deinem Unteren Selbst auch auftragen, Mana zu speichern, welches du dann bei Bedarf abrufen kannst, indem du ihm die Anweisung gibst, Mana freizusetzen. Eine Anweisung an dein Unteres Selbst sollte immer mit einem tiefen Atemzug als Signal beginnen.


Donnerstag, 27. Februar 2014

Sara und die Eule

In dem wunderbaren, herrlichen Buch "Sara und die Eule" erklärt die weise Eule Salomon der kleinen Sara das Gesetz der Anziehung auf folgende Weise:

"Wenn du etwas siehst, das dir nicht gefällt, und du daraufhin beschließt, woanders hinzugehen, um ihm zu entkommen, nimmst du es für gewöhnlich mit. Du würdest überall ähnliches vorfinden. Sara, erinnere dich an "Gleich und gleich gesellt sich gern". 
Wenn du etwas siehst, das dir nicht gefällt, und du daran denkst und darüber redest, wirst du selbst dazu. Dann ist es ganz gleich, wohin du auch gehen magst, denn es ist immer schon da. 
Wie die meisten Menschen hast auch du gelernt, einfach auf die Umstände zu reagieren. Wenn die Umstände gut sind, reagierst du darauf, indem du dich gut fühlst; aber wenn die Umstände schlecht sind, reagierst du darauf, indem du dich schlecht fühlst.
Die meisten Menschen glauben, dass sie erst perfekte Verhältnisse finden müssen, um glücklich zu sein. Aber das ist äußerst frustrierend, denn sie entdecken schon bald, dass sie die Umstände nicht kontrollieren können.
Sara, du lernst jetzt, dass du nicht hier bist, um perfekte Verhältnisse zu finden. Du bist hier, um dich dafür zu entscheiden, Dinge und Menschen anzuerkennen und ihnen dankbar zu sein. Dadurch wirst du dieselbe Schwingungsebene wie die perfekten Verhältnisse erreichen und diese anziehen."


Dieses Buch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und entsprechend oft habe ich es schon gelesen. Ich glaube, man kann es gar nicht oft genug lesen, um sich von Salomon daran erinnern zu lassen, wie leicht und schön das Leben sein kann.

Die Zwei-Punkt-Methode

Diese Methode des Berührens von zwei Punkten ist wohl kaum jemandem mehr ganz unbekannt. Daher möchte ich hier nur kurz darauf eingehen. Wie funktioniert sie? Und vor allem WARUM funktioniert sie? Nun, wenn du den Begriff bei Google eingibst, wirst du unzählige verschiedene Erklärungen und Definitionen finden.
Es gibt eine vergleichbare Technik in der Huna-Tradition, die sich Kahi nennt. Richard Bartlett und Frank Kinslow haben diese uralte Methode bekannt gemacht und sie in etlichen Büchern hinreichend beschrieben.
Sie funktioniert aus dem einfachen Grund, weil das, was wir als feste Materie wahrnehmen, keineswegs so fest ist, wie es zu sein scheint.
Unsere Realität ist ein großes Hologramm aus Information. Wenn du also die Information änderst, änderst du die Realität. Man könnte auch sagen, die Energie folgt der aus der Absicht entstandenen Aufmerksamkeit.

Hier eine kurze Beschreibung der Methode


  1. Sei offen und entspannt 
  2. Stelle dir zwischen deinen Augenbrauen einen Tropfen goldener Energie vor. 
  3. Informiere diesen Tropfen mit einigen Begriffen deiner Wahl (zum Beispiel Liebe, Dankbarkeit, Freude) 
  4. Lass den Tropfen jetzt in dein Herzzentrum fallen und spüre, wie sich die Wellen aus deinem Herz in deinen ganzen Körper ausbreiten. unendlichen Ozean. 
  5. Öffne deine Hände und spür, wie zwischen deinen Händen eine Verbindung entsteht. 
  6. Stell nun auch eine Verbindung von deinen beiden Händen zu deinem Herzen her.
  7. Wähle mit einer Hand einen Punkt am Körper, den du gedanklich mit dem Problem verbindest. Lass dich von deiner Intuition leiten, so wirst du den richtigen Punkt finden.
  8. Suche mit der anderen Hand den Lösungspunkt am Körper. Du wirst spüren, wie die beiden Punkte zueinander in Resonanz gehen. 
  9. Richte deine Aufmerksamkeit auf beide Punkte und lass dann eine Verbindung zwischen beiden Punkten entstehen. 
  10. Werde dir deiner Absicht bewusst, formuliere sie klar, genau und in der Gegenwart.
  11. Überlasse dich dem Gefühl der Gedankenleere und lass deine Vorstellung von den Ergebnissen los. Lass nur einfach zu, was geschieht.

Dienstag, 25. Februar 2014

Mögen alle deine Himmel blau sein ...


Mögen alle deine Himmel blau sein,
mögen alle deine Träume wahr werden,
mögen alle deine Freunde wahrhafte Freunde,
und alle deine Freuden vollkommen sein.
Mögen Glück und Lachen alle deine Tage ausfüllen –
Mögest du warme Worte an einem kalten Abend haben,
Vollmond in einer dunklen Nacht,
Und eine sanfte Straße auf dem Weg nach Hause.

Altirischer Segenswunsch

Montag, 24. Februar 2014

Gespräche mit Gott

Du bist derjenige, der in jedem gegebenen Moment wählt, glücklich zu sein. 
Oder wählt, traurig zu sein. Oder wählt, zornig oder besänftigt oder verzeihend 
oder erleuchtet oder was immer zu sein. 
Du triffst die Wahl. Du.

Neale Donald Walsch in „Freundschaft mit Gott“

Sonntag, 23. Februar 2014

Nicht, dass keine Wolke deinen Weg überschatte...

Nicht, dass keine Wolke deinen Weg überschatte
Nicht, dass dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei
Nicht, dass du niemals bereuen müsstest
Nicht, dass du niemals Schmerzen empfinden solltest
Nein, das wünsche ich dir nicht
Mein Wunsch für dich lautet:
Dass du tapfer bist in Stunden der Prüfung
Wenn schwere Last auf deinen Schultern liegt
Wenn Berge zu erklimmen und Klüfte zu überwinden sind
Wenn die Hoffnung kaum mehr schimmert
Dass jede Gabe, die Gott dir schenkt, mit dir wachse
Und sie dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die dich lieben
Dass du immer einen Menschen hast
Dem du vertrauen kannst
Der dir hilft, wenn du traurig bist.
Der mit dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt
Und noch etwas wünsche ich dir:
Dass du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst
Das ist mein Wunsch für dich und für alle, die dich lieben.
Das ist mein Wunsch für dich, heute und alle Tage.

Irischer Segenswunsch

Samstag, 22. Februar 2014

Piko Piko

Piko Piko eine Atemübung aus der Huna-Lehre, die dir hilft, Müdigkeit, Stress und Anspannung zum Verschwinden zu bringen und deinen Energielevel zu erhöhen. Zusätzlich werden mit dieser Technik durch die verstärkte Energiezufuhr auch geistige und emotionale Blocken gelöst. Piko bedeutet in der hawaiianischen Sprache Nabel oder Zentrum. Mit dieser Atemtechnik verbindest du zwei wichtige Energiezentren miteinander, nämlich das Scheitelchakra und das Nabelchakra. Du atmest sozusagen von einem Zentrum zum anderen.


Die Übung ist sehr einfach und du kannst sie überall und in jeder Körperhaltung durchführen. Es ist egal, ob du liegst, sitzt, stehst, gehst oder läufst, dich gerade in einer Warteschlange langweilst oder Auto fährst. Du kannst diese Atemübung so lange durchführen, wie du magst. Aber selbst, wenn du nur die Zeit für zwei oder drei Atemzüge findest, tust du etwas Gutes für dich.
Wenn du die Übung im Sitzen oder im Liegen machst, dann berühre eventuell mit zwei Fingern deinen Scheitel und mit zwei Fingern deinen Nabel. Das erleichtert es anfangs, sich auf diese beiden Punkte zu konzentrieren.

Freitag, 21. Februar 2014

Die Dynamind-Methode

Die Dynamind Technik ist eine einfache, schnelle und wirkungsvolle Heilungsmethode, die auf einer besonderen Zusammensetzung von Gesten, Wörtern, Berührung und Atmen beruht. Sie ist einfach anzuwenden und viele Probleme können innerhalb kürzester Zeit reguliert werden.
Serge Kahili King, der diese Methode entwickelt und über viele Jahre getestet hat, bediente sich dabei verschiedener wirksamer Techniken aus der hawaiischen Tradition. Die Technik kann bei den unterschiedlichsten Beschwerden, sowohl körperlicher, wie auch geistiger und emotionaler Natur, angewandt werden. Da Heilung jedoch etwas ist, das immer aus uns selber entsteht, muss uns klar sein, dass die Dynamind-Technik selbst nicht heilen, jedoch Körper und Geist veranlassen kann, alle verfügbaren Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Sie lässt sich auch mit schulmedizinischen oder alternativen Heilverfahren gut kombinieren. Ihre Wirksamkeit wurde mittlerweile von vielen Therapeuten bestätigt.Wenn du mehr darüber wissen möchtest, empfehle ich dir das Buch "Die Dynamind Technik" von Serge Kahili King. Wenn dir diese Informationen hier genügen, dann schlage ich dir vor... versuch es einfach!


Donnerstag, 20. Februar 2014

Der Segen meines Großvaters

Diese Erzählung von Rachel Naomi Remen finde ich besonders schön, daher möchte ich sie hier mit euch teilen.


Der Segen meines Großvaters

Wenn ich an den Freitagnachmittagen nach der Schule zu meinem Großvater zu Besuch kam, dann war in der Küche seines Hauses bereits der Tisch zum Teetrinken gedeckt. Mein Großvater hatte seine eigene Art, Tee zu servieren. Es gab bei ihm keine Teetassen, Untertassen oder Schalen mit Zuckerstückchen oder Honig. Er füllte Teegläser direkt aus einem silbernen Samowar. Man musste zuerst einen Teelöffel in das Glas stellen, denn sonst hätte das dünne Glas zerspringen können. Mein Großvater trank seinen Tee auch nicht so, wie es die Eltern meiner Freunde taten. Er nahm immer ein Stück Zucker zwischen die Zähne und trank dann den ungesüßten heißen Tee aus dem Glas. Und ich machte es wie er. Diese Art, Tee zu trinken, gefiel mir viel besser als die Art, auf die ich meinen Tee zu Hause trinken musste. Wenn wir unseren Tee ausgetrunken hatten, stellte mein Großvater stets zwei Kerzen auf den Tisch und zündete sie an. Dann wechselte er auf Hebräisch einige Worte mit Gott. Manchmal sprach er diese Worte laut aus, aber meist schloss er einfach die Augen und schwieg. Dann wusste ich, dass er in seinem Herzen mit Gott sprach. Ich saß da und wartete geduldig, denn ich wusste, jetzt würde gleich der beste Teil der Woche kommen.

Wenn Großvater damit fertig war, mit Gott zu sprechen, dann wandte er sich mir zu und sagte: ,,Komm her, Neshumele." Ich baute mich dann vor ihm auf, und er legte mir sanft die Hände auf den Scheitel. Dann begann er stets, Gott dafür zu danken, dass es mich gab und dass er ihn zum Großvater gemacht hatte. Er sprach dann immer irgendwelche Dinge an, mit denen ich mich im Verlauf der Woche herumgeschlagen hatte, und erzählte Gott etwas Echtes über mich. Jede Woche wartete ich bereits darauf, zu erfahren, was es diesmal sein würde. Wenn ich während der Woche irgend etwas angestellt hatte, dann lobte er meine Ehrlichkeit, darüber die Wahrheit gesagt zu haben. Wenn mir etwas misslungen war, dann brachte er seine Anerkennung darüber zum Ausdruck, wie sehr ich mich bemüht hatte. Wenn ich auch nur kurze Zeit ohne das Licht meiner Nachttischlampe geschlafen hatte, dann pries er meine Tapferkeit, im Dunkeln zu schlafen. Und dann gab er mir seinen Segen und bat die Frauen aus ferner Vergangenheit, die ich aus seinen Geschichten kannte - Sara, Rahel, Rebekka und Lea -, auf mich aufzupassen.

Diese kurzen Momente waren in meiner ganzen Woche die einzige Zeit, in der ich mich völlig sicher und in Frieden fühlte. In meiner Familie von Ärzten und Krankenschwestern rang man unablässig darum, noch mehr zu lernen und noch mehr zu sein. Da gab es offenbar immer noch etwas mehr, das man wissen musste. Es war nie genug. Wenn ich nach einer Klassenarbeit mit einem Ergebnis von 98 von 100 Punkten nach Hause kam, dann fragte mein Vater: ,,Und was ist mit den restlichen zwei Punkten?" Während meiner gesamten Kindheit rannte ich unablässig diesen zwei Punkten hinterher. Aber mein Großvater scherte sich nicht um solche Dinge. Für ihn war mein Dasein allein schon genug. Und wenn ich bei ihm war, dann wusste ich irgendwie, mit absoluter Sicherheit, dass er Recht hatte.

Mein Großvater starb, als ich sieben Jahre alt war. Ich hatte bis dahin nie in einer Welt gelebt, in der es ihn nicht gab, und es war schwer für mich, ohne ihn zu leben. Er hatte mich auf eine Weise angesehen, wie es sonst niemand tat, und er hatte mich bei einem ganz besonderen Namen genannt - "Neshumele", was "geliebte kleine Seele" bedeutet. Jetzt war niemand mehr da, der mich so nannte. Zuerst hatte ich Angst, dass ich, wenn er mich nicht mehr sehen und Gott erzählen würde, wer ich war, einfach verschwinden würde. Aber mit der Zeit begann ich zu begreifen, dass ich auf irgendeine geheimnisvolle Weise gelernt hatte, mich durch seine Augen zu sehen. Und dass einmal gesegnet worden zu sein heißt, für immer gesegnet zu sein.

Viele Jahre später, als meine Mutter im hohen Alter überraschenderweise begann, selbst Kerzen anzuzünden und mit Gott zu sprechen, erzählte ich ihr von diesen Segnungen und was sie mir bedeutet hatten. Da lächelte sie traurig und sagte zu mir: „Ich habe dich an jedem Tag deines Lebens gesegnet, Rachel. Ich habe nur nicht die Weisheit besessen, es laut auszusprechen.“


von Rachel Naomi Remen

Mittwoch, 19. Februar 2014

Die Macht des Segens

Die Macht des Segens ist etwas, mit dem ich erst in letzter Zeit begonnen habe, mich auseinanderzusetzen. Allein das Wort "Segen" hat mich immer etwas abgeschreckt, weil es mir irgendwie zu "religiös angehaucht" erschien.
Jedoch ist Segnen nichts anderes, als einem Menschen, einem Projekt, einer Sache, einer Situation Wohlwollen, Liebe und Anerkennung zuteil werden zu lassen.
Jemanden zu segnen bedeutet, ihm Gutes zu wünschen, mit dem Ziel, damit sein Glück und sein Wohlergehen zu fördern, oder auch, ihn zu schützen und vor Unglück zu bewahren.
Wir alle wissen um die Macht der Gedanken und die Macht der Worte. Die Erkenntnis, wie wir mit Gedanken und Worten unsere Realität gestalten, ist wohl niemandem mehr unbekannt. Das pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern. Somit darf uns auch klar sein, dass ein ehrlich ausgesprochener (oder gedachter) Segen seine Wirkung nicht verfehlen wird. Und je großzügiger du Segen (gute Wünsche) verteilst, desto gesegneter wirst du selbst sein.

Es sieht so aus, als schiene den meisten Menschen das Fluchen wesentlich leichter zu fallen als das Segnen. Jedoch den wenigsten scheint das bewusst zu sein. Man darf sich ruhig einmal beobachten beim Autofahren, oder wenn einem die Schüssel mit Schlagsahne auf den Boden gefallen ist, man sich aus der Wohnung ausgesperrt hat oder einem sonst ein Missgeschick widerfährt. Beim Erdenken von Flüchen sind wir wohl alle recht kreativ.
Da stellt sich mir nun die Frage, warum uns ein Fluch um so viel leichter über die Lippen geht als ein Segenswunsch. Mir hilft es, mich in so einer unliebsamen Situation meist, mich selbst zu segnen. Tief durchatmen und...  "Möge ich ruhig und gelassen sein."  "Möge Friede mit mir sein!"  oder etwas ähnliches.
Für mich ist damit das erste Aufbrausen vorbei und mein Ärger verflüchtigt sich, ehe er da ist. Das gelingt mir zwar nicht immer, aber immer öfter.
Ich habe in irgendeinem Buch gelesen - leider weiß ich nicht mehr in welchem, aber es könnte eines von Jeanne Ruland gewesen sein - dass jeder Segenswunsch einen Fluch aufhebt und jeder Fluch einen Segenswunsch. Und in einem der Bücher von Neale Donald Walsh (Gespräche mit Gott) las ich, dass nichts von dem was wir denken und was wir sagen, je verloren geht. Das hat mich ziemlich betroffen gestimmt und mich dazu bewogen, meine Gedanken und meine Worte bewusster zu wählen.

Wenn du jeden Tag bereits am Morgen segnest, dann darfst du darauf vertrauen, dass es ein gesegneter Tag sein wird.
Ich selbst segne meinen Tag mit drei Sätzen aus der Huna-Lehre:  

Ich vertraue auf mich selbst.
Ich segne die Gegenwart.
Ich erwarte das Beste.

Und den ganzen Tag über finde ich noch unendlich vieles, das ich segnen kann und möchte. Ich segne den Autofahrer, der ungeduldig hinter mir drängelt und hupt, oder mir den letzten freien Parkplatz wegschnappt.Ich segne mein Auto, ehe ich wegfahre, und oft auch die Fahrstrecke. Ich segne mich selbst, meine Familie, meine Tiere, meine Arbeit und die Bücher, die ich schreibe, ich segne gerade in diesem Augenblick meinen Sohn, der es eben darauf anlegt, mir auf die Nerven zu gehen. Ich segne und ich bedanke mich. Ich segne das Essen, ehe ich es zu Tisch bringe, und mein Bankkonto, egal wie voll oder leer es gerade ist. Ich segne mein linkes Schultergelenk, das mir manchmal Schwierigkeiten bereitet. Und ich segne fremde Menschen, die mir auf der Straße begegnen (natürlich nur in Gedanken), ich segne meine 65 kg Körpergewicht (von denen ich noch Längen entfernt bin, aber die ich immerhin anstrebe).
Segenswünsche bzw. Segenssprüche sind einfach zu formulieren, wenn sie mit "Mögest du.... " oder "Möge ich...." beginnen.


Möge der goldene Regen des Segens durch dich fließen.
Mögen alle Wesen glücklich und zufrieden sein.

Die Schuldigen und die Opfer

Schuld ist eine Illusion, die wir uns selbst geschaffen haben, um andere kontrollieren und unter Druck setzen zu können. Jemandem die Schuld zuzuweisen bedeutet, ihn herabzuwürdigen, ihn als minderwertiger zu betrachten als sich selbst, und ihm dieses Gefühl der Minderwertigkeit auch zu vermitteln. Schließlich ist er ja dafür verantwortlich, dass wir uns schlecht fühlen, dass wir uns ärgern, dass wir wütend, traurig oder verletzt sind, oder nicht? Die Schuld für die eigenen Gefühle in jemand anderem zu suchen, basiert immer auf der Grundlage: "Ich habe Erwartungen an dich, die du nicht erfüllst!" Schuldzuweisungen sind daher immer ein Ablehnen der eigenen Verantwortlichkeit. Wer bereit ist, die Verantwortung für seine Gefühle und sein Erleben zu übernehmen, hat keinen Grund mehr, jemand anderen für die eigene Befindlichkeit verantwortlich zu machen und ihm die Schuld daran zu geben.


Schuldzuweisungen beginnen keineswegs immer mit den Worten: "Du bist schuld.....", sondern verkleiden sich viel häufiger in Sätze wie:
"Schade, ich hatte mich so darauf gefreut!"
"Das hätte ich nie von dir erwartet!"
"Ich fühle mich hier in dieser Runde einfach nicht wohl, weil.......!"
"Nur wenn du glücklich bist, bin ich es auch!"
"Du machst mich krank!"
"Ich bin sehr enttäuscht von dir!"
"Wenn du ein echter Freund wärst, würdest du das für mich tun!"
"Wenn ich mal jemanden brauche, ist keiner da!"

Damit macht man den anderen zum "Sündenbock" und sich selbst zum hilflosen Opfer. Im Klartext bedeutet das, dass jemand anderer etwas tun müsste, um das eigene Leben und Erleben aufzuwerten. Damit gibt man Macht ab und begibt sich in die Abhängigkeit. Schuldgefühle auf der einen und Hilflosigkeit auf der anderen Seite sind keine guten Wegbegleiter, wenn man ein selbstbestimmtes, glückliches Leben führen möchte.

Dienstag, 18. Februar 2014

Gespräche mit Gott



Du bestimmst, was etwas bedeutet! 
Solange du nicht entscheidest, was etwas bedeutet, 
hat es überhaupt keine Bedeutung. 
Denk daran. Nichts bedeutet irgendetwas. 
Deinem Seinszustand entspringt die Bedeutung.

Neale Donald Walsch „Freundschaft mit Gott“, Seite 213

Montag, 17. Februar 2014

Dankbarkeit ...

Dankbarkeit ist nichts, was einer vom anderen fordern könnte.
Dankbarkeit ist auch nichts, was wir aus Pflichtgefühl heraus empfinden könnten.
Dankbarkeit ist eine Lebenshaltung, die imstande ist, unser Leben von Grund auf umzukrempeln. 
Sich für die Dankbarkeit zu entscheiden bedeutet, die Aufmerksamkeit mehr und mehr auf das Gelungene, das Schöne, das Fantastische in unserem Leben zu richten, und uns jede Minute des Lebens darüber zu freuen. 
Und je mehr das zu unserer inneren Einstellung wird, desto gelungener, schöner, fantastischer wird unser Leben sein. Ganz einfach deshalb, weil das Unterbewusstsein funktioniert wie ein junger Hund.
Wenn ein junger Hund dir einen Ball bringt, und du bedankst dich überschwänglich und freust dich, wird er sofort beginnen, dir alle Bälle zu bringen, die er auftreiben kann. Genauso ist es mit dem Leben und der Dankbarkeit. Einfach, nicht wahr?

Sonntag, 16. Februar 2014

Die Welt ist so, wie du sie siehst


Ein alter Mann saß vor den Toren einer Stadt. Alle Menschen, die in die Stadt gingen, kamen an ihm vorbei. Ein Fremder blieb stehen und fragte den alten Mann:
„Du kannst mir sicher sagen, wie die Menschen in dieser Stadt sind?“
Der Alte sah ihn freundlich an: „Wie waren sie dort, wo du zuletzt warst?“
„Freundlich, hilfsbereit und großzügig. Sehr angenehme Menschen.“, antwortete der Fremde.
„Genau so sind sie in dieser Stadt!“ Das freute den Fremden und mit einem Lächeln ging er durch das Tor. Später kam ein anderer Fremder zum alten Mann. „Sag mir Alter, wie sind die Menschen in dieser Stadt?“ Der Alte fragte auch ihn: „Wie waren sie dort, wo du zuletzt warst?“ „Furchtbar! Unfreundlich und arrogant.“ Der alte Mann antwortete: „Ich fürchte, so sind sie auch in dieser Stadt!“


Verfasser unbekannt