Donnerstag, 17. Juli 2014
Mittwoch, 18. Juni 2014
What a wonderful world...
Samstag, 14. Juni 2014
Mit wem gehst du eigentlich durch dein Leben?
Kürzlich stieß ich auf eine interessante Aussage:
Unser Leben ist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.
Diese Erkenntnis stammt von Jim Rohn, einem der bekanntesten Motivationstrainer Amerikas.
Ein Gedanke, der nachhallt.
Denn plötzlich beginnt man, sich selbst in einem Spiegel zu betrachten,
der nicht nur das eigene Gesicht zeigt,
sondern auch fünf andere.
Wir denken ähnlich wie sie.
Wir haben eine vergleichbare Einstellung zu Arbeit, Familie und Geld.
Wir verdienen in etwa gleich viel.
Sind ähnlich gesund – oder eben nicht.
Und wir sind oft auf erstaunlich ähnliche Weise zufrieden oder unzufrieden mit unserem Leben.
Das gibt zu denken.
Passen wir uns an unser Umfeld an?
Oder wählen wir es unbewusst so, dass es zu uns passt?
„Gleich und Gleich gesellt sich gern“ mag oft zutreffen –
doch ich glaube, die eigentliche Kraft (oder eben auch die Gefahr) liegt in der stillen Anpassung.
Vera F. Birkenbihl erzählte in einem ihrer Vorträge von einem Kollegen,
der ständig die Fälle durcheinanderbrachte:
„Bring mich doch bitte auch einen Kaffee mit.“
Sie sagte: Man muss schon sehr achtsam sein,
um das nicht nach drei Wochen selbst zu sagen –
und sei es aus Versehen.
Diese erstaunliche Anpassungsfähigkeit begegnet uns überall:
Ich erinnere mich an ein Ferienlager,
in dem nach wenigen Tagen kaum noch zu unterscheiden war,
wer Betreuer war und wer Kind.
Die Kinder waren übrigens geistig behindert.
Und doch: Sprache, Verhalten, Tonfall –
alles begann sich anzugleichen.
Ein anderes Beispiel:
Ein trockener Alkoholiker passt plötzlich nicht mehr zu seinem früheren Umfeld –
weil er aus dem Durchschnitt herausgewachsen ist.
Oft steht er dann allein da.
Wir übernehmen Dialekte, Mimik, Gestik, Meinungen –
mit einer Selbstverständlichkeit, die uns gar nicht auffällt.
Und manchmal wachen wir auf und fragen uns:
War das eben wirklich ich?
Es lohnt sich also, einen liebevollen Blick auf unser Umfeld zu werfen:
Wer sind die fünf Menschen, mit denen ich die meiste Zeit verbringe?
Wie leben sie?
Wie denken sie?
Sind sie offen, tolerant, gebildet, liebevoll?
Wachsen sie – oder kreisen sie um sich selbst?
Und vor allem:
Möchte ich so werden wie sie?
Natürlich muss man im Freundeskreis nicht gleich ein Köpferollen veranstalten.
Aber ein wenig Achtsamkeit bei der Wahl unseres täglichen Einflusses
ist vielleicht gut investiert.
Und nicht zuletzt:
Wir können auch selbst anfangen, diesen Kreis zu verändern.
Nicht, indem wir andere zurechtbiegen –
sondern indem wir still vorangehen.
Denn so wie andere auf uns abfärben,
färben auch wir ab.
Freitag, 13. Juni 2014
Ich fühle mich schlecht, und du bist schuld...
Ich erinnere mich an meine Volksschulzeit. In meiner Klasse war ein Mädchen, das aus einer sozial schwachen Familie kam. Die Lehrer mochten sie nicht besonders – und wir Kinder übernahmen diese Haltung, ohne sie zu hinterfragen.
Sie wurde zum Sündenbock. Was immer in der Klasse schiefging – jemand hatte etwas verloren, etwas war kaputt, wir waren zu laut, es roch seltsam – sie war schuld.
Und die Lehrer akzeptierten das meist kommentarlos. Ich verstehe bis heute nicht, warum.
Damals fanden wir das alle praktisch. Wir mussten keine Verantwortung übernehmen. Niemand erklärte uns, was wir dadurch lernten: dass Schuldzuweisung ein legitimer Weg sei, sich selbst zu entlasten.
Auch in unseren Familien lief es oft nicht anders. Wenn Geschwister stritten, lautete die erste Frage:
„Und wer hat angefangen?“
Denn wer anfängt, ist schuld.
Heute heißen sie:
Politiker,
Impfgegner oder Impfbefürworter,
die ungezogenen Kinder.
der gefühllose Partner,
die Schwiegermutter,
die „Andersdenkenden“,
– je nach Lebenslage.
Manchmal genügt es schon, dass jemand eine andere
Meinung hat, die wir nicht verstehen (oder nicht verstehen wollen), damit
Ärger, Wut und Ablehnung aufsteigen.
Doch kein einziges dieser Gefühle entsteht durch den anderen.
Jedes dieser Gefühle ist unsere eigene Entscheidung.
Diese Erkenntnis dämmert oft leise – irgendwo im
Hinterkopf.
Aber sie ist da.
Was immer wir anderen anlasten – ob schlechte
politische Zustände oder das emotionale Chaos in uns – das Muster bleibt
gleich:
Du bist schuld daran, dass ich mich schlecht fühle.
Ich habe diesen Mechanismus bei mir selbst oft
entdeckt.
Manchmal tappe ich fast beiläufig hinein.
Ich urteile über Menschen, die selbst viel urteilen –
und mache dabei exakt dasselbe wie sie.
Ich fühle mich moralisch überlegen –
und verliere dabei meine Klarheit.
Ich erinnere mich an einen Satz aus „Sara und
die Eule“ von Esther und Jerry Hicks:
„Du kannst dich an die Kette des Schmerzes hängen – oder an die Kette der
Freude.“
Ich hänge mich manchmal unbemerkt an die falsche.
Und meist dann, wenn ich glaube, besonders recht zu haben.
Doch Intoleranz bleibt Intoleranz –
egal, aus welcher Richtung sie kommt.
Auch meine Meinung steht nicht über der Meinung
anderer.
Auch meine Wahrheit ist nur ein Aspekt von vielen.
Diese Erkenntnis hat heute in mir gearbeitet.
Und ich habe entschieden:
Ich kehre zurück zur Kette der Freude.
Nicht, weil ich es „sollte“.
Sondern weil es sich so viel leichter lebt.
Weil ich die Verantwortung für meine Gefühle nicht mehr abgeben will.
Und weil ich wieder spüren möchte,
dass Frieden nicht entsteht,
wenn die Welt sich ändert –
sondern wenn ich es tue.
ALOHA! 🌺
Sonntag, 11. Mai 2014
Danke
Ich danke für die Liebe, die in mir ist.
Nicht für die Liebe, die kommt und geht,
sondern für das innere Licht, das bleibt –
auch wenn ich es manchmal nicht spüre.
Ich danke für die Güte, die in mir wohnt.
Nicht für eine Güte, die alles gutheißt,
sondern für die stille Kraft,
die mein Herz weich werden lässt
und das Unvollkommene achtet.
Ich danke für den Frieden, der in mir lebt.
Nicht für einen Frieden, der Parolen braucht,
sondern für jenen Frieden,
der als lebendiges Licht in mir ruht.
Ich danke für das Mitgefühl, das mich erfüllt.
Nicht für das Mitgefühl, das sich in Worten zeigt,
sondern für das stille Erkennen,
das Herzen öffnet und Hände reicht.
Ich danke für das göttliche Licht in mir.
Nicht für ein Licht, das mich über andere stellt,
sondern für das Licht,
in dem ich sein darf –
ganz und gar ich selbst.
aus dem Buch Mein Herz in deinem
Montag, 5. Mai 2014
Gespräche mit Gott
Sonntag, 27. April 2014
Die Schuldfrage
Der Mann war furchtbar wütend, schrie und schimpfte und beleidigte den Meister.
Daraufhin verbeugte sich der Meister mit einem milden Lächeln und sprach: "Ich weiß nicht, wer von uns an dem Zusammenstoß die Schuld trägt. Ich bin aber auch nicht gewillt, meine kostbare Zeit mit der Beantwortung dieser Frage zu vergeuden. Deshalb: Wenn ich die Schuld trage, entschuldige ich mich hiermit und bitte Sie für meine Unachtsamkeit um Verzeihung. Falls Sie der Schuldige waren, können Sie die Sache einfach vergessen."
Er verbeugte sich noch einmal und ging mit einem Lächeln im Gesicht seines Weges.
Samstag, 26. April 2014
Gespräche mit Gott
Freitag, 25. April 2014
Vor Sonnenuntergang übe Vergebung
In Hawaii beginnt der Tag mit dem Sonnenuntergang.
Und eine alte hawaiianische Weisheit sagt:
„Vor dem Sonnenuntergang übe Vergebung.“
Huna lehrt, dass alles, was wir im Außen erleben,
ein Spiegel unserer inneren Einstellungen und Glaubenssätze ist.
Jede schmerzhafte, schwierige, unangenehme Erfahrung
zeigt uns,
was in uns noch Heilung sucht.
Und Heilung beginnt dort,
wo wir bereit sind,
uns selbst zu vergeben.
Indem wir anerkennen,
dass wir Schöpfer unseres Erlebens sind,
nehmen wir die Verantwortung zurück in unsere Hände –
und damit auch die Macht, es zu verändern.
Vielleicht genügt es,
den neuen Tag ganz neu zu beginnen.
Ohne die Altlasten von gestern.
Ohne Schuld. Ohne Groll.
Du hast dich geärgert?
Vergib dir.
Du bist enttäuscht, verletzt, schuldig?
Dann umarme diesen Anteil in dir,
der all das erschaffen hat –
nicht mit Vorwurf,
sondern mit Güte.
Vergib dir.
Und beginne neu.
Mehr braucht es nicht. 🤍
Montag, 21. April 2014
Der goldene Regen des Segens
Sonntag, 20. April 2014
Gedanken...
Etwa 3 % davon sind konstruktiv, positiv, aufbauend.
Rund 25 % sind negativ, destruktiv, hinderlich.
Und der Rest? Ein meist unbewusstes Dahinrauschen – gedankenloses Geplapper des Verstandes ohne tiefere Bedeutung.
Das heißt: 25 % negative Gedanken, 72 % belangloses Innenrauschen – und nur 3 %, die wirklich hilfreich wären.
Was für eine ungeheure Verschwendung geistiger Ressourcen!
97 % des Tages, die wir füllen könnten mit freudvollen, klaren, ermutigenden Gedanken.
Wie viel glücklicher könnten wir sein!
Doch stattdessen verbringen wir unsere wertvolle Lebenszeit mit Gedanken, die uns schwächen oder unglücklich machen.
Denn nicht das, was ist, belastet uns – sondern das, was wir darüber denken.
Nicht die Situation selbst macht uns traurig, ärgerlich oder ängstlich, sondern unsere Bewertung davon.
Erst durch unsere Gedanken entstehen Sorgen (von denen die meisten unbegründet bleiben), Unzufriedenheit, Ärger und Angst.
Und gerade der Ärger ist besonders sinnlos – denn meist richtet er sich gegen Menschen oder Umstände, die sich als absolut „erziehungsresistent“ erweisen.
Auch unsere alltägliche Sprache zeigt, wie wenig bewusst wir oft denken:
„Komm bitte nicht zu spät.“
„Pass auf, dass du nicht fällst.“
„Das Auto fährt ohne Probleme.“
„Ich darf das nicht vergessen.“
„Ich mag das nicht.“
„Nie hörst du mir zu.“
Unser Unterbewusstsein nimmt diese Worte ganz unmittelbar auf – es unterscheidet nicht zwischen „ich will“ und „ich will nicht“. Es kennt kein „nicht“. Es hört nur: „zu spät“, „vergessen“, „fällt“, „Probleme“, „nicht mögen“.
Und genau das beginnt es zu verwirklichen.
Wenn ich also immer wieder denke:
„Ich habe immer zu wenig Geld“,
dann beginnt mein Unterbewusstsein mit der Manifestation:
„Ich habe zu wenig Geld.“
Es wird real – nicht, weil ich es will, sondern weil ich es denke.
Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung –
warum nicht auch seine Gedanken?
Mit Bewusstheit, mit der liebevollen Frage „Welche Gedanken nähren gerade meine Mutlosigkeit, meinen Ärger, meine Angst?“ beginnt die innere Wandlung.
Und mit jedem Gedanken, der freundlich und klar ist, entsteht ein bisschen mehr Frieden – in dir, und in der Welt.
Samstag, 12. April 2014
Sara und die Eule
"Sara, ich rede eigentlich nur über das, worüber auch du redest. Nur wenn du eine Frage stellst, hat die Antwort, die ich dir gebe, einen Wert für dich. Die vielen Antworten, die gegeben werden, ohne dass jemand eine Frage gestellt hat, sind reine Zeitverschwendung. Weder Schüler noch Lehrer haben etwas davon."
Montag, 7. April 2014
Segen für das Licht in mir
Samstag, 5. April 2014
Gespräche mit Gott
Mittwoch, 2. April 2014
Kämpfen für den Frieden
Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
Ich glaube, dass sich wirklich viele Menschen nach Frieden sehnen. Frieden für alle - Frieden für die ganze Welt. Und dennoch scheint dieses Ziel in immer weitere Ferne zu rücken. Kriege, Hass, Kämpfe an allen Ecken und Enden der Welt. Und immer wieder stellt sich die Frage: Ist Frieden für alle tatsächlich möglich?
Nun, Frieden wird so lange nicht möglich sein, so lange wir die Verantwortung dafür jemand anderem (den Feinden, den Andersgesinnten, den Politikern oder wem auch immer) übertragen. Und ebenso wird Frieden nicht möglich sein, solange wir glauben, wir könnten Frieden erkämpfen.
Ron Smothermon schreibt in einem seiner Bücher: "Der Verstand ist ein Organsystem, welches das ganze physische Wesen miteinschließt. Zweck des Verstandes ist es, zu überleben und Recht zu haben. Er wird alles tun, um dies zu erreichen."
Überleben und Recht haben! "Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!" hieß es schon in der Französischen Revolution. Und viel weiter scheinen wir mit unseren Friedensbemühungen noch nicht gekommen zu sein. Genausogut könnten wir versuchen Fettsucht mit Essen zu bekämpfen, und Feuer mit Benzin zu löschen.
Frieden bedarf keines Kampfes, keiner Demonstrationen und keines Schwingens von Transparenten, keiner Unterschriften auf irgendwelchen Petitionen und keiner Vereinbarungen. Er bedarf nur der eigenen friedlichen Geisteshaltung. Unfrieden - wo auch immer auf der Welt - hat nur deshalb seinen Platz, weil er auch in uns seinen Platz hat.
Der, welcher aus einem friedlichen Herzen heraus handelt, trägt mehr zum Weltfrieden bei, als jener, dessen Bemühungen sich nur oder vorwiegend auf das Außen konzentrieren.
Für Frieden kann man nicht kämpfen, Frieden kann man nicht erzwingen - Frieden kann man nur SEIN.











